Know Your Sheep – Kenne dein Schaf und verstehe deine Wolle

Know Your Sheep – Kenne dein Schaf und verstehe deine Wolle

Merino, BFL, Shetland, Falkland, Island, Cheviot, Polwarth und Rambouillet – acht Wollwelten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Wenn du schon einmal verschiedene Wollgarne in der Hand hattest, kennst du den Unterschied wahrscheinlich sofort.

Manche Wolle fühlt sich unglaublich weich und glatt an. Andere ist federnd und elastisch, manche besitzt einen wunderschönen Glanz, wieder andere wirkt rustikaler, wärmer oder besonders robust.

Aber warum ist das so?

Die Antwort beginnt lange bevor aus Wolle ein Garn und aus einem Garn ein wunderschöner Pullover, Schal oder ein Tuch wird.

Sie beginnt beim Schaf.

Über Jahrhunderte wurden verschiedene Schafrassen an ihre jeweiligen Lebensräume angepasst. Manche mussten mit eisigem Wind und rauem Wetter zurechtkommen, andere wurden gezielt auf besonders feine Wolle gezüchtet. Wieder andere entwickelten besonders lange, glänzende oder widerstandsfähige Fasern.

Und genau diese Eigenschaften finden wir später in unserem Garn wieder.

Deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen:

Welches Schaf steckt eigentlich in deiner Wolle?


Warum die Schafrasse für die Wolle wichtig ist

Nicht jede Schafwolle ist gleich.

Die Eigenschaften eines Vlieses werden unter anderem durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Faserdurchmesser – meist in Mikron angegeben
  • Faserlänge
  • Kräuselung bzw. Crimp
  • Elastizität
  • Festigkeit
  • Glanz
  • Weichheit
  • natürliche Farbe
  • Struktur des Vlieses

Diese Eigenschaften beeinflussen wiederum, wie sich die Wolle spinnen, färben, stricken und tragen lässt.

Deshalb können zwei Garne, die beide schlicht als „100 % Wolle" bezeichnet werden, völlig unterschiedlich wirken.

Und genau das macht die Welt der Wolle so faszinierend.


1. Merino – die Königin der feinen Wolle

Wenn es eine Schafrasse gibt, die weltweit mit besonders weicher Wolle verbunden wird, dann ist es Merino.

Die Ursprünge des Merinoschafs liegen in Spanien. Von dort verbreitete sich die Rasse über viele Länder und wurde insbesondere in Australien, Neuseeland und Südafrika zu einem wichtigen Bestandteil der Wollproduktion.

Australien entwickelte sich schließlich zu einem der bedeutendsten Merino-Wollproduzenten der Welt. Die ersten Merinoschafe kamen bereits 1797 nach Australien.

Was macht Merinowolle so besonders?

Merinowolle ist vor allem für ihre feinen Fasern und ihre angenehme Weichheit bekannt.

Je nach Merino-Zuchtlinie kann der Faserdurchmesser deutlich variieren. Besonders feine Merinowolle eignet sich hervorragend für Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wird.

Doch Merino kann mehr als nur weich sein.

Die Faser ist:

  • elastisch
  • atmungsaktiv
  • temperaturregulierend
  • feuchtigkeitsregulierend
  • angenehm leicht
  • vielseitig einsetzbar

Deshalb findet man Merino heute in einer riesigen Bandbreite von Produkten – von feinen Tüchern bis zu Pullovern und Socken.

Merino und handgefärbtes Garn

Auch für handgefärbte Wolle ist Merino ausgesprochen interessant.

Die feine, gleichmäßige Faser kann Farben sehr schön aufnehmen und ermöglicht intensive Ton-in-Ton-Färbungen ebenso wie lebendige Speckles und Farbverläufe.

Bei Irish Fairytale Yarns findet sich Merino aktuell in verschiedenen Garnstärken und Zusammensetzungen – unter anderem als 100 % Merino sowie in Mischungen mit Seide.

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Kurz gesagt:
Wenn du eine vielseitige, weiche und elastische Wolle suchst, ist Merino ein hervorragender Ausgangspunkt.


2. Bluefaced Leicester – BFL: lang, glänzend und elegant

Bluefaced Leicester, meist einfach BFL genannt, gehört zu den bekanntesten britischen Wollschafrassen.

Die Rasse entwickelte sich in Nordengland und wurde unter anderem als Kreuzungsrasse gezüchtet. Heute ist BFL sowohl in der Landwirtschaft als auch bei Spinnern, Webern und Strickern bekannt.

Und das hat einen guten Grund:

BFL-Wolle besitzt einen ganz eigenen Charakter.

Wie fühlt sich BFL-Wolle an?

Bluefaced Leicester gehört zu den Langwollrassen, besitzt aber für eine Langwolle relativ feine Fasern.

Typisch sind:

  • eine relativ lange Faser
  • schöner natürlicher Glanz
  • gute Elastizität
  • weicher Griff
  • hervorragende Drapierfähigkeit
  • gute Festigkeit

Gerade die Kombination aus Faserlänge und Glanz macht BFL interessant.

Im Vergleich zu Merino fühlt sich BFL nicht einfach nur „weicher" oder „härter" an – es fühlt sich anders an.

Die längere Faser sorgt für einen schönen Fall und gibt dem fertigen Strickstück einen charakteristischen Griff.

BFL und handgefärbte Wolle

BFL ist besonders spannend für Handfärber.

Durch den natürlichen Glanz der Faser können Farben sehr lebendig wirken. Tonale Färbungen bekommen Tiefe und Speckles können einen besonders interessanten Effekt entwickeln.

BFL ist deshalb hervorragend für:

  • Tücher
  • Schals
  • Pullover
  • Cardigans
  • feine Accessoires

geeignet.

Wenn Merino die elegante Königin der Weichheit ist, dann ist BFL ihre glänzende britische Cousine.


3. Shetland – Wolle von den nördlichen Inseln

Weit im Norden Schottlands liegen die Shetland-Inseln.

Dort herrschen Bedingungen, die man nicht unbedingt mit besonders feiner Wolle verbinden würde:

Wind, Kälte, Regen und eine karge Landschaft.

Doch genau unter diesen Bedingungen entwickelte sich eine bemerkenswert vielseitige Schafrasse.

Shetlandschafe gehören zur Gruppe der nordeuropäischen Kurzschwanzschafe und haben eine lange Geschichte auf den Inseln. Die Rasse wird heute besonders für ihr vielseitiges Vlies geschätzt.

Was macht Shetland-Wolle besonders?

Shetland-Wolle ist bekannt für:

  • feine Fasern
  • natürlichen Crimp
  • Elastizität
  • Wärme
  • geringes Gewicht
  • gute Strapazierfähigkeit

Besonders faszinierend ist jedoch die Farbvielfalt.

Shetlandschafe kommen in zahlreichen natürlichen Farben und Mustern vor. Die Shetland Sheep Society beschreibt elf Hauptfarben sowie zahlreiche Muster und Zeichnungen.

Das bedeutet:

Man kann ein unglaublich vielfältiges Farbspektrum erhalten, ohne überhaupt Farbe auf die Wolle bringen zu müssen.

Shetland und Fair Isle

Shetland-Wolle ist natürlich eng mit der traditionellen Strickkultur der Shetland-Inseln verbunden.

Besonders beim Fair-Isle-Stricken spielt sie eine wichtige Rolle.

Ihre Kombination aus Wärme, Leichtigkeit, Elastizität und Farbvielfalt macht sie ideal für:

  • traditionelle Muster
  • Colourwork
  • Fair-Isle-Projekte
  • Lace
  • Pullover
  • Mützen
  • Handschuhe

Shetland-Wolle versucht nicht, Merino zu sein.

Und genau das ist ihre Stärke.

Sie besitzt ihren ganz eigenen Charakter.


4. Falkland – keine Schafrasse, sondern eine Herkunft

Hier wird es interessant.

Denn obwohl Falkland Wool häufig neben Namen wie Merino oder Shetland genannt wird, handelt es sich bei Falkland nicht um eine Schafrasse.

Falkland bezeichnet vielmehr die Herkunft der Wolle – die Falkland Islands.

Schafhaltung gibt es dort seit mehr als 150 Jahren. Historisch spielten unter anderem Corriedale-Schafe eine wichtige Rolle. Heute besteht die Schafpopulation überwiegend aus Polwarth/Merino-Kreuzungen mit zunehmendem Merino-Anteil.

Was macht Falkland-Wolle besonders?

Die Falkland Islands bieten gute Bedingungen für die Wollproduktion.

Jährlich werden dort große Mengen Wolle produziert. Die offiziellen Angaben nennen aktuell Faserdurchmesser von ungefähr 16,8 bis 28 Mikron, abhängig von Tier und Bestand.

Falkland-Wolle wird häufig geschätzt für:

  • Helligkeit
  • Sauberkeit
  • Weichheit
  • gute Faserlänge
  • gute Spinnbarkeit
  • hervorragende Färbeeigenschaften

Gerade für Handfärber ist die helle Faserbasis interessant.

Farben können klar und leuchtend erscheinen, wodurch Falkland-Garn eine ausgezeichnete Grundlage für intensive handgefärbte Farbwelten bietet.

Also: Was ist Falkland Wool?

Ganz einfach:

Falkland ist eine Herkunftsbezeichnung, keine Schafrasse.

Und genau deshalb ist „Falkland Wool" ein schönes Beispiel dafür, dass bei Wolle nicht nur das Schaf, sondern auch der Ort, an dem es lebt und die Wolle produziert wird, eine Rolle spielt.


5. Island – die Wolle mit zwei Schichten

Die isländische Wolle gehört zu den faszinierendsten Wollarten überhaupt.

Isländische Schafe kamen mit den nordischen Siedlern nach Island und entwickelten sich dort über viele Jahrhunderte in einem rauen Klima.

Und dieses Klima hat Spuren hinterlassen.

Das Vlies des Islandschafs besteht aus zwei unterschiedlichen Fasertypen.

Tog – die äußere Schicht

Die langen äußeren Fasern werden Tog genannt.

Sie sind:

  • länger
  • stärker
  • relativ glänzend
  • widerstandsfähig
  • wetterbeständig

Sie bilden gewissermaßen den Schutzmantel des Schafs.

Þel – die weiche Unterschicht

Die kürzeren inneren Fasern werden Þel genannt.

Sie sind:

  • feiner
  • weicher
  • kürzer
  • besonders wärmend

Damit besitzt das Islandschaf gewissermaßen zwei verschiedene Wollqualitäten in einem Vlies.

Diese Fasern können getrennt verarbeitet oder gemeinsam versponnen werden.

Was macht Islandwolle so vielseitig?

Je nach Verarbeitung kann sie für ganz unterschiedliche Projekte verwendet werden:

  • warme Pullover
  • Mützen
  • Handschuhe
  • Socken
  • Decken
  • Filzarbeiten
  • Webarbeiten

Auch die natürlichen Farben sind faszinierend.

Von Weiß über verschiedene Grau- und Brauntöne bis hin zu Schwarz und unterschiedlichen Mustern bietet die isländische Schafwolle eine beeindruckende natürliche Farbpalette.

Islandwolle ist rustikaler als feine Merinowolle – aber genau darin liegt ihr besonderer Charme.


6. Cheviot – robust, elastisch und für raues Wetter gemacht

Die Cheviot-Schafe haben ihren Namen von den Cheviot Hills an der Grenze zwischen England und Schottland.

Ihre Geschichte ist eng mit der rauen Landschaft des britischen Nordens verbunden.

Die Tiere wurden gezielt für schwierige Bedingungen gezüchtet und sind bekannt für ihre Robustheit.

Und genau diese Eigenschaften findet man auch in ihrer Wolle.

Cheviot-Wolle

Cheviot-Wolle ist typischerweise:

  • weiß
  • elastisch
  • widerstandsfähig
  • federnd
  • relativ kräftig
  • strukturiert

Sie ist nicht unbedingt die erste Wahl, wenn man die allerweichste Wolle für ein direkt auf der Haut getragenes Kleidungsstück sucht.

Dafür bietet sie etwas anderes:

Struktur und Haltbarkeit.

Cheviot eignet sich daher besonders für:

  • Pullover
  • Socken
  • Outdoor-Kleidung
  • robuste Accessoires
  • traditionelle Strickprojekte
  • Decken

Cheviot zeigt sehr schön, dass gute Wolle nicht automatisch die weichste Wolle sein muss.

Manchmal sind Festigkeit, Elastizität und Langlebigkeit wichtiger.


7. Polwarth – die australische Verbindung aus Merino und Lincoln

Die Geschichte der Polwarth-Schafe beginnt in Australien.

Die Rasse wurde in Victoria aus Merino und Lincoln entwickelt.

Das Ziel war interessant:

Man wollte die feine, hochwertige Wolle des Merinos mit den Eigenschaften der Lincoln-Rasse kombinieren.

Das Ergebnis war eine Rasse mit ungefähr 75 % Merino- und 25 % Lincoln-Anteil.

Wie ist Polwarth-Wolle?

Polwarth produziert eine feine, helle und gut gekräuselte Wolle.

Typische Eigenschaften sind:

  • weich
  • elastisch
  • hell
  • gleichmäßig
  • crimpreich
  • fein
  • vielseitig

Die ideale Faserfeinheit wird vom Polwarth Sheep Breeders Association mit ungefähr 20–24 Mikron angegeben.

Damit liegt Polwarth in einem interessanten Bereich zwischen extremer Feinheit und etwas mehr Struktur.

Polwarth und Falkland

Und hier schließt sich ein Kreis:

Polwarth/Merino-Kreuzungen spielen heute auch auf den Falkland Islands eine wichtige Rolle.

Das bedeutet, dass hinter einem Garn mit der Bezeichnung „Falkland" durchaus Genetik stecken kann, die auf Polwarth und Merino zurückgeht.

Die Welt der Wolle ist eben voller solcher Verbindungen.


8. Rambouillet – Frankreichs Antwort auf Merino

Die Geschichte des Rambouillet-Schafs beginnt in Frankreich.

1786 wurden ausgewählte spanische Merinoschafe nach Frankreich gebracht und auf dem königlichen Schafgut von Rambouillet weitergezüchtet.

Daraus entwickelte sich die Rambouillet-Rasse – weshalb sie auch als eine Art französischer Verwandter des Merinos betrachtet wird.

Rambouillet-Wolle

Rambouillet ist eine klassische Feinwollrasse.

Ihre Wolle zeichnet sich unter anderem aus durch:

  • feine Fasern
  • Weichheit
  • ausgeprägten Crimp
  • Elastizität
  • dichtes Vlies
  • gute Wollmenge

Die Rasse wurde später besonders in den USA bedeutend und ist bis heute eine wichtige Feinwollrasse.

Rambouillet oder Merino?

Die beiden Rassen sind eng miteinander verwandt, aber nicht identisch.

Beide bieten feine und weiche Wolle.

Dennoch kann sich das Garn je nach Faser, Zuchtlinie, Verarbeitung und Spinnart deutlich unterscheiden.

Wenn du feine Wolle liebst, lohnt es sich deshalb, Rambouillet einmal selbst auszuprobieren.


Die acht Wollarten im Vergleich

Wollart Typischer Charakter Besonders interessant für
Merino fein, weich, elastisch Pullover, Tücher, Socken, Kleidung direkt auf der Haut
BFL lang, weich, glänzend Tücher, Pullover, Cardigans
Shetland leicht, warm, elastisch Colourwork, Fair Isle, Lace
Falkland hell, sauber, vielseitig Handfärbungen, Tücher, Pullover
Island warm, robust, zweischichtig Pullover, Outdoor, Filzen
Cheviot robust, federnd, strapazierfähig Socken, Pullover, Outdoor
Polwarth weich, elastisch, fein Pullover, Tücher, vielseitige Projekte
Rambouillet fein, weich, crimpreich Tücher, Kleidung, feine Strickstücke

Aber welche Wolle ist nun die beste?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Denn die beste Wolle hängt davon ab, was du stricken möchtest.


Welche Wolle passt zu welchem Strickprojekt?

Für besonders weiche Kleidung

Merino und Rambouillet

Wenn dein Projekt direkt auf der Haut getragen wird, sind feine Fasern besonders interessant.


Für wunderschöne Tücher mit Fall

BFL

Die lange, leicht glänzende Faser kann einem Tuch einen besonders schönen Fall geben.


Für Colourwork und Fair Isle

Shetland

Leicht, warm, elastisch und mit einer faszinierenden natürlichen Farbvielfalt.


Für robuste Winterpullover

Island und Cheviot

Wenn Wärme, Struktur und Widerstandsfähigkeit wichtiger sind als maximale Feinheit, werden diese Wolltypen besonders interessant.


Für weiche, elastische Allround-Projekte

Polwarth und Merino

Beide verbinden feine Fasern mit guter Elastizität und eignen sich für eine große Bandbreite an Projekten.


Warum die Faser bei handgefärbter Wolle so wichtig ist

Bei handgefärbter Wolle denken wir häufig zuerst an die Farbe.

Rot oder Blau?

Speckles oder Ton-in-Ton?

Knallig oder dezent?

Doch die Faser darunter ist mindestens genauso wichtig.

Denn dieselbe Farbe kann auf unterschiedlichen Wollarten völlig anders wirken.

Eine matte, fein gekräuselte Faser reflektiert Licht anders als eine lange, glänzende Faser.

Eine sehr saugfähige Faser kann Farbe anders aufnehmen als eine glattere Faser.

Und eine elastische Wolle verhält sich beim Stricken anders als eine besonders lange Langwollfaser.

Deshalb ist die Kombination aus

Faser + Spinnart + Garnstärke + Färbung

entscheidend für das endgültige Erscheinungsbild eines Garns.

Genau das macht handgefärbte Wolle so spannend.


Vom Schaf zum handgefärbten Garn

Wenn du das nächste Mal einen Strang Garn in die Hand nimmst, lohnt sich ein kleiner Perspektivwechsel.

Bevor daraus ein wunderschöner Farbton wurde, gab es:

ein Schaf.

Und bevor es dieses Schaf gab, gab es Generationen von Züchtern, die bestimmte Eigenschaften weitergegeben haben.

Ein Schaf, das in den Shetland-Inseln mit Wind und Regen zurechtkommen musste.

Ein Merino, das über Generationen auf feine Fasern selektiert wurde.

Ein Islandschaf mit seinem einzigartigen doppelten Vlies.

Ein BFL mit seinen langen, glänzenden Fasern.

Ein Cheviot, das für die rauen Bedingungen der britischen Highlands geeignet ist.

Ein Polwarth, das aus der Kreuzung von Merino und Lincoln entstand.

Oder ein Rambouillet, dessen Geschichte bis zu den spanischen Merinoschafen des 18. Jahrhunderts zurückreicht.

All diese Geschichten stecken – zumindest ein kleines bisschen – in dem Garn, das wir heute in den Händen halten.


Know Your Sheep – und entdecke deine Wolle neu

Bei Irish Fairytale Yarns lieben wir Wolle nicht nur wegen ihrer Farben.

Wir lieben die Geschichten dahinter.

Die Fasern.

Die Herkunft.

Die unterschiedlichen Eigenschaften.

Und natürlich die Möglichkeit, daraus etwas ganz Eigenes zu erschaffen.

Denn wenn du einmal weißt, welches Schaf hinter deiner Wolle steckt, siehst du einen Strang Garn plötzlich mit anderen Augen.

Du kaufst nicht mehr einfach nur 400 Meter Garn in Blau.

Du kaufst eine bestimmte Faser.

Mit einem bestimmten Griff.

Einer bestimmten Elastizität.

Einer bestimmten Geschichte.

Und vielleicht auch genau den Eigenschaften, die dein nächstes Lieblingsprojekt braucht.

Also: Know your sheep.

Und dann:

Pick your yarn, choose your colour and create your own fairytale.


Häufige Fragen zu Schafrassen und Wolle

Welche Schafwolle ist besonders weich?

Feine Merinowolle gehört zu den bekanntesten besonders weichen Wollarten. Entscheidend ist allerdings nicht allein die Rasse, sondern vor allem der tatsächliche Faserdurchmesser und die Verarbeitung.

Was bedeutet BFL bei Wolle?

BFL steht für Bluefaced Leicester. Die britische Langwollrasse ist für relativ lange, feine und glänzende Fasern mit schönem Fall bekannt.

Ist Falkland eine Schafrasse?

Nein. Falkland ist keine Schafrasse. Falkland Wool bezeichnet Wolle, die auf den Falkland Islands produziert wird. Dort werden unter anderem Polwarth/Merino-Kreuzungen und Merinoschafe gehalten.

Was ist das Besondere an Islandwolle?

Islandwolle besitzt zwei unterschiedliche Fasertypen: das längere, robustere Tog und das weichere, feinere Þel. Dadurch kann die Wolle sehr unterschiedlich verarbeitet werden.

Ist Shetland-Wolle weich?

Shetland-Wolle kann sehr weich sein und ist für ihre feine, elastische und leichte Faser bekannt. Gleichzeitig besitzt sie genügend Charakter und Struktur für traditionelle Stricktechniken.

Was ist Polwarth-Wolle?

Polwarth ist eine australische Schafrasse, die aus Merino und Lincoln entwickelt wurde. Ihre Wolle ist fein, weich, hell und elastisch.

Was ist Rambouillet-Wolle?

Rambouillet ist eine französische Feinwollrasse, deren Geschichte auf spanische Merinoschafe zurückgeht. Die Wolle ist fein, weich und stark gekräuselt.


Entdecke die Welt der handgefärbten Wolle

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Entdecke die handgefärbten Garne von Irish Fairytale Yarns und finde die Faser, die zu deinem nächsten Projekt passt.

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